Jana Schlosser – Podcast – #25 DeepL

Doch lie­ber hören?

Und hin­ter­las­se mir ger­ne eine Bewer­tung 😉 … DANKE.

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#25 Tooltipp: DeePl

Übersetzungen für den alltag

Generation Me

Oder doch lie­ber Genera­ti­on X?

Egal. Ich gehö­re jeden­falls zu einer Genera­ti­on, in der es nicht selbst­ver­ständ­lich war, Eng­lisch zu ler­nen. Ja, ich weiß, das klingt nach einer Aus­re­de. Und step-by-step ler­ne ich schon auf Grund mei­ner Arbeit eng­li­sche Erklä­run­gen und Arti­kel zu lesen.

Doch was tun, wenn es um die Über­set­zung von Zita­ten geht? Oder gar lan­gen Artikeln?

Dafür nut­ze ich KI = künst­li­che Intel­li­genz. Genau­er gesagt nut­ze ich ein Tool mit dem Namen DeepL.

Hal­lo und herz­lich will­kom­men zu einer neu­en Epi­so­de von SNACKABLE – häpp­chen­wei­se Gra­fik­tipps. Mein Name ist Jana Schlos­ser und ich bin Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gne­rin und bera­ten­de Gestalterin.

DeepL ist ein Über­set­zungs­tool, dass kos­ten­los genutzt wer­den kann.

Er wur­de von einer deut­schen Soft­ware­fir­ma ent­wi­ckelt und im Som­mer 2017 vor­ge­stellt. DeepL stützt sich auf die Online-Wörterbuch-Datenbank Lin­guee und auf künst­li­che Intel­li­genz auf der Basis neu­ro­na­ler Net­ze, was genaue­re und tref­fen­de­re Über­set­zun­gen als mit Goog­le Trans­la­tor ermöglicht.

DeepL kann inzwi­schen mit ins­ge­samt 26 Spra­chen umge­hen. Unter die­sen Spra­chen sind alle Kom­bi­na­tio­nen zum Über­set­zen möglich.

Das Ergeb­nis der Über­set­zung kannst du dir aus­dru­cken, als Text­da­tei spei­chern oder als URL in sozia­len Netz­wer­ken teilen.

 

Und wie funktioniert das?

Die Anwen­dung des Pro­gramms ist abso­lut ein­fach. Du gibst in dei­nen Brow­ser www.deepl.com ein und via copy & pas­te fügst du dei­nen zu über­set­zen­den Text in das Text­feld des Brow­sers ein. Ach­te dabei natür­lich auf die Sprach­aus­wahl. Nor­ma­ler­wei­se wird die Spra­che sogar erkannt.

Bis zu 5000 Zei­chen auf ein­mal kön­nen ein­ge­ge­ben wer­den. Für die Über­set­zung gan­zer Doku­men­te gibt es eine Pro­Ver­si­on. Doch für mei­nen beschei­de­nen Haus­ge­brauch benö­ti­ge ich die­se nicht.

Da ich es lie­be, Din­ge schnell erle­di­gen zu kön­nen, nut­ze ich die DeepL-eigene App. Sie ist auf mei­nem Mac­Book instal­liert, so dass ich nicht immer extra ein Brow­ser­fens­ter öff­nen muss. Du kannst die App ganz ein­fach von der Web­site deepl.com her­un­ter­la­den und wie jedes ande­re Pro­gramm bei dir spei­chern. Bei mir befin­det sie sich oben in der Menü­leis­te. So habe ich einen Schnell­zu­griff dorthin.

 

Was spricht für DeepL?

DeepL schnei­det im Ver­gleich mit ähn­li­chen Übersetzungs-Tools über­durch­schnitt­lich gut ab.

Es unter­schei­det z.B. auch zwi­schen ver­schie­de­nen Sprach­ver­sio­nen: Ame­ri­ka­ni­sches und bri­ti­sches Eng­lisch oder bei Por­tu­gie­sisch zwi­schen Euro­pa und Brasilien.

Für mich beson­ders wert­voll ist das Wör­ter­buch. Da ich die Spra­che ja auch immer mehr ler­nen will, schaue ich mir sehr genau die Wort­be­deu­tun­gen an. Dazu muss ich das gewünsch­te Wort mar­kie­ren und dann wird in einem Feld unter der Über­set­zung sei­ne Bedeu­tung angezeigt.

Und, genau­so wich­tig und wert­voll für mich, ich kann mir das Wort oder den über­setz­ten Satz vor­spre­chen las­sen. So oft ich will und auch nach­spre­chen. Das hilft mir sehr beim Lernen.

 

Was spricht gegen Übersetzung durch KI?

Grund­sätz­lich ist die Über­set­zung mit­hil­fe die­ses Pro­gramms sehr wert­voll. Doch trotz aller neu­ro­na­ler ent­wi­ckel­ter KI und immer neu hin­zu­kom­men­der Wort­ver­bin­dun­gen und Tex­te gibt es Feh­ler in den Details. Manch­mal wird der Bezug zu ein­zel­nen Wör­tern falsch gesetzt. Manch­mal schein­bar feh­len­de Tex­te ein­fach ergänzt. Durch Umbrü­che im Satz kön­nen auch Sinn­zu­sam­men­hän­ge ver­än­dert werden.

Und nicht zu ver­ges­sen ist die­se Soft­ware, auch wenn mit Sitz in Deutsch­land, kein Ort um per­sön­li­che Daten wei­ter­zu­ge­ben. Weder von Kun­den noch von Kundenaufträgen.

 

Fazit

Für mich ist DeepL die bes­te Englisch-Schule und Übersetzungs-Software über­haupt. Mit der Ein­schrän­kung, dass sie den leben­den Über­set­zer noch lan­ge nicht ersetzt. Soll­test du einen pro­fes­sio­nel­len Dienst­leis­ter dafür suchen, dann kann ich dir aus mei­nem Netz­werk auf jeden Fall Emp­feh­lun­gen geben.

Kann­test du die­ses Pro­gramm DeepL bereits? Falls nicht, dann ist dies hier eine gro­ße Empfehlung.

Hast du Fragen?

Mehr über mich und mein Ange­bot als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gne­rin fin­dest du auf mei­ner Web­site: www.janaschlosser.de

 

Spoiler für die nächste Woche:

Dann gibt es wie­der eine Son­der­fol­ge zu mei­nem Her­zens­the­ma „Was ist schön?“. Und dazu stel­le ich zum 4. Mal in einem Inter­view die Fra­ge: Was fin­dest du schön? Wen ich dazu gefragt habe, das ver­ra­te ich heu­te noch nicht.

Bis dahin, bleib neu­gie­rig.
Dei­ne Jana

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