Jana Schlosser – Podcast – #36 Stimme und Tonalität

Doch lie­ber hören?

Und hin­ter­las­se mir ger­ne eine Bewer­tung 😉 … DANKE.

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#36 Stimme und Tonalität

Mit deiner Stimme Kunden gewinnen

Neu­lich bin ich wie­der­holt dem digi­ta­len Zeit­al­ter erle­gen. Ich muss­te echt lachen, denn das pas­siert mir inzwi­schen immer häu­fi­ger: Ich schau­te mir ein Foto in einem Buch an. Und, na ja, was soll ich sagen, mit Bril­le, ohne Bril­le. Irgend­wie konn­te ich es nicht ganz rich­tig erken­nen, also nahm ich zwei Fin­ger und woll­te es groß­zie­hen. … Ja. Ein Foto – in einem Buch. Lei­der nicht auf dem Tablet oder Smartphone.

Das erin­nert mich dar­an, dass ich seit­dem der ers­te Harry-Potter-Film erschien (und das war 2001 – also vor 20 Jah­ren) völ­lig fas­zi­niert von beweg­ten Bil­dern in Druck­sa­chen bin.

Inzwi­schen ist es selbst­ver­ständ­lich, jeden­falls auf digi­ta­len End­ge­rä­ten, per­ma­nent von beweg­ten Bil­dern mit und ohne Ton umge­ben zu sein. Mei­ne elek­tro­ni­sche Biblio­thek wächst eben­falls und so gelingt die Ver­grö­ße­rung von Bil­dern tat­säch­lich auch hier.

Doch über all die visu­el­len Gemein­plät­ze, die uns auf allen Platt­for­men umge­ben, bemer­ke ich nur sel­ten die lei­sen Stimmen.

 

Hal­lo und herz­lich will­kom­men. Mein Name ist Jana Schlos­ser und ich bin Gra­fik­de­si­gne­rin und gestal­ten­de Bera­te­rin und du hörst gera­de mei­ne Stimme.

 

Stimme?

Zum Jah­res­be­ginn hat­te ich mei­ne Web­site relauncht, oder anders aus­ge­drückt: rund­erneu­ert. Und ich habe mir gleich im Hea­der­bild auf der Start­sei­te eine klei­ne Inno­va­ti­on ein­ge­baut. Du kannst dir hier über einen Play­but­ton eine Sprach­nach­richt von mir anhö­ren. Das Bild ist sta­tisch. Aber es gibt mei­ne Stim­me – 50 Sekun­den lang.

War­um ich das hier erzäh­le? Weil ich nach nun­mehr 34 Podcast-Episoden die Erfah­rung mache, dass ich allein durch mei­ne Stim­me Kun­den gewin­nen konn­te. Ohne Video, ohne Schnick­schnack ist unse­re Stim­me sehr aus­sa­ge­kräf­tig und per­sön­lich. Und lei­se. Eine Wohl­tat für die Augen.

 

Wie es geht?

Ganz ein­fach:

  • Schnapp dir dein Smart­pho­ne. Nein, über­le­ge zual­ler­erst, was du sagen möch­test. Ich mache das jeden­falls so, denn spon­tan und aus dem Bauch her­aus ver­ges­se ich schlicht­weg in der Auf­re­gung einen Groß­teil davon.
  • Mache eine Sprach­auf­nah­me. Soll­test du den Text vor­le­sen, dann lies lang­sam. Blei­be unbe­dingt unter einer Minu­te. 40 bis 50 Sekun­den sind aus­rei­chend und noch im Rah­men, den sich Besu­cher anhören.
  • Sen­de dir das MP3 vom Smart­pho­ne auf dei­nen Computer.
  • Lade die­ses MP3 dann in die Media­thek dei­ner WordPress-Seite.
  • Sowohl Wor­d­Press, als auch der Divi-Builder (mit dem ich arbei­te) erlaubt das Ein­bin­den einer Ton­da­tei. Oder du nimmst dir ein Plugin zu Hilfe.
  • Gib dem Play­but­ton einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Titel: Also nicht „Herz­lich will­kom­men“ oder „Hal­lo“, son­dern etwas, dass dich bewegt. Drei bis fünf Wör­ter. Einen ein­la­den­den Titel jedenfalls.

Fer­tig.

 

Warum?

Nut­ze die Authen­ti­zi­tät, die von dei­ner Stim­me aus­geht. Du bist indi­vi­du­ell und ein­zig­ar­tig. Und dei­ne Stim­me ist das auch. Außer­dem hält sie dei­ne Besu­cher für die­se Zeit auf dei­ner Sei­te. Und mache sie neu­gie­rig! Genau mit dei­ner Stim­me und gleich­zei­tig, also par­al­lel, mit einem ein­präg­sa­men ers­ten Ein­druck auf der Startseite.

Auf die Idee gekom­men bin ich übri­gens, weil ich auf mei­nem Pro­fil in Lin­kedIn auch eine mini­kur­ze Sprach­nach­richt ein­bau­en kann. Ich war erstaunt, wie wir­kungs­voll die­se per­sön­li­che Vor­stel­lung ist und höre sie mir auch sehr ger­ne von ande­ren Mit­glie­dern an.

 

Und noch etwas:

Dei­ne Stim­me ist ein Aus­druck dei­ner Tona­li­tät. Wenn du dei­ne Tex­te selbst schreibst, dann schrei­be sie in der Art dei­nes Spre­chens. So schaffst du dir eine ganz per­sön­li­che Tona­li­tät. Natür­lich ohne Ähms und Öhms. Aber die hast du ja auch in der Sprach­nach­richt weggelassen.

Hast du Fra­gen oder brauchst du Hil­fe? Ich bie­te auch einen Design-Check an. Sprich mich an! Oder schau auf mei­ner Web­site: www.janaschlosser.de

Übri­gens den­ke ich über ein neu­es Ange­bot nach: eine Design-Sprechstunde. Kannst du dir dar­un­ter etwas vor­stel­len? Wür­dest du eine sol­che Sprech­stun­de in Anspruch neh­men? Wenn du mir dazu Feed­back geben magst, dann schrei­be mir bit­te oder ruf mich an.

 

Spoiler

Ich arbei­te gera­de an meh­re­ren Cor­po­ra­te Designs. Und da kam gera­de die Fra­ge auf: Braucht man heu­te in die­sen digi­ta­len Zei­ten über­haupt noch eine Visi­ten­kar­te und Geschäfts­pa­pie­re? Was muss noch phy­sisch sein, was genügt digital?

Bis dahin, sei neu­gie­rig,
dei­ne Jana

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