Jana Schlosser – Podcast – #19 The LanguageTool

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#19 The languageTool

Gegen Schusselfehler

Was ich am wenigs­ten an mir mag ist, dass ich ziem­lich unge­dul­dig bin. Ja, das kann auch eine gute Eigen­schaft sein. Aber manch­mal ver­führt mich die­se Unge­duld auch dazu, mei­ne Arbeit zu schnell fer­tig haben zu wollen.

Dar­aus resul­tiert auch fol­gen­de Schwä­che: Ich schrei­be zu schnell. Ich mei­ne mit zehn Fin­gern auf der Tas­ta­tur. Das habe ich schon in frü­hes­ter Jugend in mei­ner Aus­bil­dung zur Schrift­set­ze­rin gelernt. Auf­grund der Schnel­lig­keit mache ich aber so man­chen Schus­sel­feh­ler. Und gegen die­se Schus­se­lig­keit habe ich habe Hil­fe gefun­den. Groß­ar­ti­ge Hilfe!

 

Hal­lo und herz­lich will­kom­men in einer neu­en Epi­so­de von SNACKABLE – häpp­chen­wei­se Gra­fik­tipps. Mein Name ist Jana Schlos­ser und ich bin Grafik-Designerin und gestal­ten­de Beraterin.

 

The LanguageTool

Und heu­te gehe ich auf ein mei­ne Schus­se­lig­keits­feh­ler aus­mer­zen­des Recht­schreib­prüf­pro­gramm ein: das Lan­gu­age­Tool. Ich habe es irgend­wann zufäl­lig im Inter­net gefun­den (soweit Zufäl­le im Inter­net mög­lich sind) und war sofort ver­liebt. Klein, äußerst hilf­reich und sehr prak­tisch anwendbar.

Auf der Web­site von Lan­gu­age­Tool https://languagetool.org/de/ kannst du dir nach Anmel­dung das Pro­gramm kos­ten­frei her­un­ter­la­den und auf dei­nem Com­pu­ter instal­lie­ren. Wenn du die App öff­nest, erscheint ein Text­feld, in wel­ches du dei­nen Text via Copy-and-Paste lädst und dann wer­den dir die mög­li­chen Feh­ler angezeigt.

Das heißt, bei der Feh­ler­prü­fung wer­den dir in unter­schied­li­chen Far­ben die ver­schie­de­nen Feh­ler­ar­ten ange­zeigt: gelb hin­ter­legt sind Gram­ma­tik­feh­ler, rot hin­ter­legt die Recht­schreib­feh­ler und Stil­feh­ler sind in Blau hin­ter­legt. Wenn man mit der Maus auf die­se Hin­ter­le­gung geht, wer­den die Kor­rek­tu­ren ange­zeigt. Und wenn man ger­ne Syn­ony­me fin­den will, wegen des Stils z.B., dann wird bei Dop­pel­klick eine Lis­te mit ähn­li­chen Wör­tern aufgezeigt.

Natür­lich kann es die Arbeit eines Lek­tors nicht erset­zen und nur begrenzt sti­lis­ti­sche Feh­ler auf­zei­gen. Doch für mich als Schus­sel­tan­te ist es extrem hilf­reich. Es lässt sich auch sehr ein­fach in das Office-Programm dei­ner Wahl ein­bin­den. Sowohl in Micro­soft Word als auch Open­Of­fice und Goog­le Docs. Wie, das wird alles auf der Web­site des Lan­gu­age­Tools erklärt.

 

The LanguageTool online

Da ich häu­fig auch Blog­bei­trä­ge ver­öf­fent­li­che, gibt es noch einen wei­te­ren Grund zum Ver­lie­ben: die Brow­ser Fire­fox und Goog­le Chro­me las­sen bei sich das Lan­gu­age­Tool als Erwei­te­rung installieren.

Bei Fire­fox gehst du dafür in die –> Pro­gramm­ein­stel­lun­gen. Dann öff­net sich ein Brow­ser­fens­ter mit der Über­sicht dei­ner Ein­stel­lun­gen. Dort fin­dest du in der lin­ken Sei­ten­leis­te ganz unten ein Puzzleteil-Icon „Erwei­te­run­gen & The­mes“. Wenn du die­se öff­nest, kannst du in das Suchen­feld rechts oben das Wort „Lan­gu­age­Tool“ schrei­ben. Du bekommst die Erwei­te­rung ange­zeigt und instal­lierst sie wie dort beschrie­ben. Auf glei­chem Weg, also über Ein­stel­lun­gen und Erwei­te­run­gen funk­tio­niert das auch mit dem Brow­ser Goog­le Chrome.

Und jetzt das schö­ne Ergeb­nis: Wenn ich z.B. in Lin­kedIn einen Bei­trag schrei­be, dann wer­den mir direkt hier im Brow­ser mei­ne Feh­ler ange­zeigt und ich kann sie kor­ri­gie­ren. Das geht schnell und ist für mei­ne Unge­duld außer­or­dent­lich hilfreich.

Viel­leicht bist du ja ähn­lich unge­dul­dig oder ein­fach auch zu schnell beim Schrei­ben. Denn eines weiß ich aus vie­len Berufs­jah­ren als Gestal­te­rin ganz sicher: Die eige­nen Schreib-Fehler sind nur sehr schwer zu fin­den. Dafür braucht es immer einen fri­schen Blick von Außen.

Kennst du die­ses Pro­gramm bereits? Falls nicht, dann ist dies hier eine gro­ße Emp­feh­lung.
Hast du Fragen?

Mehr über mich und mein Ange­bot als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­si­gne­rin fin­dest du auf mei­ner Web­site: www.janaschlosser.de

 

Spoiler

Ich arbei­te gera­de an der Ent­wick­lung eines neu­en Logos für eine Kun­din und zu mei­nen Leis­tun­gen gehört auch dazu, dass sie am Ende nicht nur super zufrie­den mit dem Ergeb­nis ist, son­dern auch über die rich­ti­gen Datei­en für die ver­schie­de­nen off­line und online-Anwendungen ver­fügt. Also .jpg, .tif, .eps, .png etc.pp. Was die­se unter­schei­det und wofür du sie brauchst, das erklä­re ich dann beim nächs­ten Mal.

Sei neu­gie­rig,
dei­ne Jana

 

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