Jana Schlosser – Setzerwissen – Brotschrift
Jana Schlosser – Setzerwissen – Brotschrift

Brotschrift

Werkschrift

Lese­schrift, die für den Men­gen­text ver­wen­det wird.
Das täg­li­che Brot.

Frü­her waren Brot­schrif­ten die Schrift­ar­ten, in denen der Fließ- oder Men­gen­text gesetzt wur­de. Sie wur­den des­halb so genannt, weil ein Schrift­set­zer damals im Akkord ent­lohnt wur­de. Je mehr Schrift­satz (Anzahl der gesetz­ten Zei­chen) er erstell­te, des­to mehr Lohn erhielt er. Ein Schrift­set­zer »ver­dien­te also sein Brot« mit der Schrift.

Heu­te machen die meis­ten Autoren die­se Arbeit selbst. Viel­leicht gilt die Bezeich­nung ja noch für Text­erfas­ser oder Über­set­zer, die selbst tippen.

Übri­gens:
⭐️ Ein Auf­kle­ber auf einem Brot heißt Brot­mar­ke.
⭐️ Es gibt einen Schrift­font, der Brot­schrift heißt und in Anleh­nung an „Rus­sisch Brot“ drei­di­men­sio­nal wie zer­krü­mel­te Buch­sta­ben aussieht

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